Wie wählt man einen Golf-Putter aus?
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Bekommen Sie von jedem Dreiputt Kopfschmerzen? Auf den Grüns werden die Schläge gewonnen.
Eine Verbesserung Ihres Spiels auf den Grüns kann sich stärker auf Ihren Score auswirken als 100 % getroffene Fairways.
Das Putten ist ein Bereich des Spiels, in dem ein Freizeitspieler genauso gut oder besser sein kann als die besten Golfprofis. Sie müssen nicht über die Fitness, Kraft oder Beweglichkeit der besten Spieler verfügen, denn auf dem Grün kann jeder Spieler und jede Spielerin den Ball bis zum Loch „schießen“. Zwei Putts sollten Ihr Hauptziel auf jedem Loch sein, und der richtige Putter kann Sie dabei definitiv unterstützen.
Ist ein Mallet oder ein Blade besser für Sie?
- Mallet-Putter haben in der Regel größere und schwerere Köpfe, was Spielern hilft, die Probleme mit langen Putts haben. Mallets verfügen normalerweise über ein höheres Trägheitsmoment, und der Ball rollt auch bei einem Treffer außerhalb der Kopfmitte über eine längere Distanz. Ihr schwererer Kopf ist stabiler als der von Blades, sodass sich der Kopf bei einem unpräzisen Treffmoment nicht so stark öffnet oder schließt. Ein weiterer großer Vorteil ist die größere Oberseite des Kopfes, auf der sich mehr Ausrichtungshilfen befinden können, etwa lange Linien, ein punktiertes Zielfeld, runde Markierungen usw.
- Blade-Putter haben meistens einen leichteren Kopf und können Spielern bei kurzen Putts helfen, dank eines besseren Tempos bei einem kürzeren Rückschwung. Bei Blades haben Sie ein besseres Gefühl und Feedback beim Kontakt mit dem Ball. Dadurch können Sie Fehler beim Putten leichter erkennen. Dank der kleineren Köpfe ist es einfacher, sich auf das Treffen der Kopfmitte zu konzentrieren, was zu besseren Ergebnissen führt.
Die Ausrichtung des Kopfes bestimmt, welches Modell am besten für Sie geeignet ist.
Die Ausrichtung des Putterkopfes können Sie überprüfen, indem Sie den Putter (Schaft) etwa 20 cm vom Kopf entfernt auf Ihren Zeigefinger legen. Der Kopf bleibt entweder waagerecht – dann eignet er sich für Spieler, die entlang einer geraden Linie zum Loch putten –, oder die Spitze dreht sich (um etwa 45°) zum Boden. In diesem Fall ist der Putter für Spieler geeignet, die auf einer leichten Kurve putten. Dreht sich die Spitze fast um 90° zum Boden, eignet sich der Putter für Spieler, die auf einer starken Kurve putten.
Putterlänge und der neue Trend Counter Balance.
Jeder von uns hat eine natürliche Standardhaltung, die für die Bewegung beim Putten angenehm ist. Nehmen Sie diese Haltung bei der Auswahl des Putters ein und probieren Sie nach und nach die gängigen Längen (33“,34“,35“) aus, bis Sie eine finden, mit der Sie sich am wohlsten fühlen. Sollte keine dieser Längen passen, gibt es zwei Möglichkeiten von Ping, dem Vorreiter in der Entwicklung von Puttern seit über 50 Jahren. Sie können sich auf Grundlage einer Vermessung einen Ping-Putter mit fester Länge anfertigen lassen, der beispielsweise 31“ oder auch 36“ lang sein kann, oder Sie wählen eine Variante, bei der Sie die Länge des Putters mithilfe des im Lieferumfang enthaltenen Schlüssels beliebig von 31“ bis 38“ einstellen können.
Bei den meisten Herstellern erscheinen inzwischen sogenannte Counter-Balance Modelle. Dabei handelt es sich um einen Putter, der grundsätzlich länger ist, meist 38“, und einen schwereren Kopf mit einem zusätzlichen Gewicht am Ende des Griffs kombiniert. Ziel dieser Putter ist eine Verbesserung des Tempos beim Rück- und Durchschwung. Dank der schwereren Köpfe und der besseren Gewichtsverteilung verfügen diese Putter außerdem über ein höheres Trägheitsmoment (MOI). Das bedeutet für Sie eine bessere Kontrolle über die Puttlänge, wenn Sie den Ball nicht ideal in der Kopfmitte treffen.
Counter-Balance-Putter sind auch bei Spielern der PGA Tour beliebt, die nach und nach von Belly- oder Long-Puttern umsteigen.
Die Wahl des Puttergriffs ist äußerst wichtig, vor allem im Hinblick auf ein angenehmes Gefühl.
Aus unserer Erfahrung bei Fittings bei CityGolf.cz können wir bestätigen, dass bei Damengriffen meistens eher die Farbe und die Weichheit der Ausführung entscheidend sind, während für Herren die Dicke das wichtigste Kriterium ist. Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an Griffarten – von dünnen bis zu dicken Griffen –, bei denen sich auch die Grifftechnik verändert.
Dicke Griffe haben den großen Vorteil, dass sie unerwünschte Handgelenksaktivität reduzieren. Bei einer solchen Wahl müssen Sie jedoch auch darauf achten, dass der Putter mit dem dicken Griff durch den oberen Teiler Ihres Bags passt.